Gestern bin ich durch Pinterest gewandert. Nach einiger Zeit traf ich auf immer mehr dieser Beiträge mit „Wie ich 45.976,01 € mit meinem Blog gemacht habe!“. Ich kenne diese Beiträge schon lange und weiß auch was in den meisten von ihnen steht. Doch genau um die Inhalte geht es mir gerade gar nicht.

Denn auf einmal dachte ich: Darf ich jemals so einen Beitrag schreiben? Kann ich mir das je erlauben solche Zahlen zu nennen? Im Kopf spielte ich das ganze einmal durch:

 

Ich setze mich an meinen Schreibtisch, öffne wominess und gebe die Headline ein. Das mache ich in vielen Fällen als erstes. „Wie ich 27.547 € mit meinem Blog eingenommen habe!“. Ich fühle mich schlecht bei dem Gedanken so einen Artikel zuschreiben. Darf ich das?

In dem Moment tauchte ich aus meinen Gedanken auf. Die Frage, die ich mir am Ende gestellt hatte klang eigentlich so, als ob ich mich fragen würde, ob ich diese Art von Artikel schreiben darf. Schnell habe ich aber gespürt, dass es eher darum geht, ob ich so viel Geld einnehmen darf.

Und genau deswegen geht es hier jetzt darum.

 


Wieviel Geld darf ich einnehmen?

Schon alleine die Art der Frage regt mich innerlich auf. Aber ich habe sie mir nun mal gestellt. Vor ein paar Tagen saß ich mit mir selbst bei einer Tasse Kaffee und habe mich noch mal zurechtgewiesen. Ich möchte hier für dich genau die Dinge beschreiben, die in meinem Kopf umherfliegen. Die Gedanken, die ich als Mensch und Businesslady nun einmal habe.

Dazu gehört eben auch das Thema Geld.

Am Anfang meiner Selbstständigkeit habe ich mich davor immer gedrückt. Es war irgendwie klar, dass ich Geld einnehmen muss. So richtig von wollen kann ich allerdings nicht sprechen. In meinem Leben und meiner Umgebung war Geld eher immer ein negatives Thema. Geld war etwas schlechtes vor dem man sich in acht nehmen muss. Denn Geld war nie da, immer zu schnell weg und da eh alles so teuer ist kann man sich nichts leisten.

Ja, meine Glaubenssätze und Gedanken zum Geld waren nunja, sagen wir einfach mal komplett negativ.

Durch einen persönlichen Schicksalsschlag mit Burnout und sowas allem bin ich vor ca. 4 Jahren in Schulden gefallen. Dadurch hat sich alles in mir eher in Bezug auf Geld mit Angst verknüpft. Geld war lange Zeit ein böses Thema. So sehr, dass ich regelrecht Angst davor hatte es überhaupt zu bekommen.

Dank der Unterstützung meines Mannes und meiner Familie bin ich mittlerweile so gut wie aus den Schulden heraus. Dass ich hier überhaupt so darüber schreibe ist eigentlich total seltsam, da ich seit Monaten überlege, ob ich das überhaupt erwähnen darf. Da bin ich wieder bei: Darf ich das? Passt wieder zum Thema.

Jetzt versuche ich seit langem mich von dieser Geldangst zu lösen und mich auch wieder für Geld zu öffnen. Klingt das zu spirituell für dich? So denke ich. Ich bin spirituell. Tatsache ist, dass sich dadurch viel in mir verändert hat.

Seit ich mir selbst die Erlaubnis gegeben habe, dass Geld wieder in mein Leben kommen darf, kommt es. Auf leichtem Wege. Es bleibt und ja, ich lebe so langsam wieder so, dass ich mehr Geld habe als ich im Monat an Rechnungen habe. So befreiend.

Geld wird wieder mehr und mehr zu etwas was mich glücklich macht. Denn ich spüre immer mehr, dass Geld nicht in dem Sinne für mein Glück sorgt, weil es da ist. Sondern es hilft mir mich weiterzuentwickeln, den Menschen in meinem etwas gutes zu tun und auch mein Business nach vorne zu bringen.

Geld wird immer mehr zu meinem Unterstützer.

Dadurch gehe ich viel bewusster mit Geld um und schaue auch viel bewusster darauf, was ich für Geld in meinem Leben brauche. Es wird immer mehr ein geben und nehmen zwischen dem Geld und mir.

 

Anmerkung: Dieser Text ist eindeutig wieder einer der meine Gedanken ordnet. Danke, dass du ihn liest liebe Businesslady 😉

Durch dieses Gefühl, dass es schön ist Geld zu haben und es zu geben kommt mehr und mehr wieder dieses stille Vertrauen in mir hoch, dass Geld in mein Leben kommen darf.

 


Ich will reich werden!

Lange Zeit wollte ich es. Wahrscheinlich will das jeder mal im Leben. Ganz viel Geld haben. So viel Geld, dass ich mir keine Gedanken mehr ums Geld machen muss.

Was mir in der Zeit nicht klar war war, dass ich gar keinen wirklichen Sinn dahinter gesehen habe. Warum wollte ich denn so viel Geld haben?

Wie ich nunmal so bin forschte ich in mir nach. Mit Meditationen und vielem Denken fand ich nach und nach heraus, dass ich auf der Suche nach Freiheit, Sicherheit und dem Gefühl war, dass ich einfach das machen kann was ich möchte. Den Menschen etwas geben und für mich und viele andere gut sorgen.

Ich gebe es zu, die Millionen reizt mich immer noch. Allerdings immer mehr aus dem Aspekt heraus, dass ich einfach wissen will, ob es geht. Ob ich es schaffe 1 Millionen Euro zu haben und zwar selbst einzunehmen.

Ich fange mittlerweile immer mehr an den Sinn hinter dem Geld zu sehen. Was bringt es mir? Wie kann ich Geld für das nutzen, was mein Herz tun möchte?

Ich kenne auch die Gegenseite: Menschen die viel Geld haben und trotzdem nicht glücklich im Leben sind. Sie besitzen viele Zahlen auf ihrem Konto und sind trotzdem einsam. Sie werden trotzdem manchmal gar nicht so alt und erleben ganz wenige Dinge. Vorallem aber haben auch sie die Ängste um ihr Geld. Es geht nur dann nicht mehr um 100 € sondern vielleicht gleich um 100.000 €

 


Kommen wir noch mal zurück zum Anfang.

Ich denke ich werde einfach mal so einen Beitrag mit einer beliebigen Zahl schreiben. Einfach für mich und schauen wie es sich anfühlt. Denn die Tatsache, dass ich so davor zurück geschreckt bin hat mir gezeigt, dass ich immer noch innerlich die Frage habe: Darf ich so viel Geld überhaupt einnehmen?

Mir fällt es im Moment schwer darauf mit klarem Herzen JA zu sagen. Das sage ich dir ehrlich. Es ist für mich immer noch viel Geld.

Doch ich versuche mich weiter dafür zu öffnen und mich damit auch diesen Summen zu nähern.

Hast auch du Glaubenssätze oder Denkmuster in dir, die dich von etwas zurückhalten? Schreib es mir in die Kommentare 🙂