Ich bin gut genug. Oder nicht?

Immer wieder kreist diese Frage in meinen Gedanken herum. Bisher, ohne dass ich eine wirkliche Antwort darauf gefunden habe.

Denn was ist denn gut genug? Ab wann bin ich gut genug. Gut genug für mich oder für andere? Muss und kann ich überhaupt gut genug für mich und andere sein? Will ich es überhaupt?

 


Dein eigenes Level

Ab wann bist Du für Dich selbst gut genug?

Wenn Du eine Millionen auf dem Konto hast? Alle Menschen auf der Welt Deine Freunde sind?

Wir haben alle unseren eigenen Punkt, an dem wir denken, dass wir gut genug sind. Was ist Dein Punkt? Ab wann bist Du aus Deiner Sicht gut genug?

Für mich ist es so schwer diesen Punkt zu greifen. Ich kann Dir hier und jetzt noch nicht mal sagen, ob ich gerade an diesem Punkt stehe. Innerlich denke ich immer noch viel: Nein, du bist nicht gut genug.

So leicht dieser negative Gedanke gedacht ist, so schwer ist es für mich zu erkennen, wann ich denn gut genug bin. Ich bekomme es einfach nicht hin diesen Punkt bei mir zu entdecken.

Du erkennst es vielleicht schon beim Lesen? Wie soll ich jemals für mich selbst gut genug sein, wenn ich selbst nicht weiß wann dieses Ziel erreicht ist? Genau deswegen werde ich versuchen für mich herauszufinden, wann ich gut genug bin.

Denn sonst befinde ich mich immer wieder in dieser negativen Spirale, die mich natürlich auch im Alltag nach unten zieht.

Wie ich das mache? Ich hoffe am Ende dieses Beitrages eine Lösung gefunden zu haben.

 

 


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Der Anspruch von Deinen Mitmenschen

Jetzt, mitten im Schreiben, merke ich, dass ich es meinem Mitmenschen schwer mache. Denn dadurch, dass ich selbst nicht weiß, wann ich für mich gut genug bin, können sie es bestimmt auch nicht erkennen.

Wenn ich mich nicht gut genug fühle, dann strahle ich genau das immer wieder nach Aussen aus. Meine Mitmenschen nehmen es wahr und denken ebenfalls, dass ich nicht gut genug bin.

Kennst Du das Gefühl, wenn Du einfach nichts richtig machst? Wenn alle immer nur an Dir herummeckern, weil Du wieder mal alles falsch gemacht hast? Aus ihrer Sicht?

Weißt Du was mir geholfen hat? Mich zu fragen: Mache ich das wirklich alles falsch? Oder lege ich mir selbst so einen hohen Anspruch zurecht, dass ich immer wieder denke: Das war jetzt nicht gut genug.

Das strahlst Du dann nämlich auch aus. Andere nehmen es wahr und sehen, dass Du für sie auch nicht gut genug bist.

Verwirrend oder?

Ich denke, dass es in dem Fall am Besten ist an mir selbst zu arbeiten. Mir selbst bewusst zu machen, dass ich gut genug bin. Und wenn ich eine Situation erkenne, in der ich nicht gut genug bin, dann gibt es ja immer die Möglichkeit mich zu verbessern.

Kein Mensch ist in allem perfekt. Überhaupt ist Perfektion eine Sache, die wir vielleicht nie voll und ganz erreichen können.

 


Wie groß willst Du sein?

Ich habe große Ziele in meinem Leben. Ziele, die ich vielleicht in 2-3 Jahren soweit verwirklicht habe, wie sie als To-Do-Liste auf meinem Zettel stehen.

Aber es geht hier um etwas anderes. Wie groß willst Du sein?

Ich vergleiche es immer damit, wie stark Du leuchten möchtest. Wie groß willst Du innerlich sein. Dein Charakter, Deine Persönlichkeit und Deine innere Stärke. Wie sehr willst Du diese Dinge wachsen lassen, um der Welt Dein Leuchten zu zeigen?

Dein Ausstrahlung nach Aussen zeigt Dein Innerstes. Doch, wenn Du Dich immer wieder innerlich klein hältst, dann kommt auch Deine Ausstrahlung nicht zum ganzen Vorschein.

Ich spüre, dass ich einfach Angst habe mich voll zu zeigen. Dadurch halte ich mich selbst klein. Aber ist das sinnvoll?

Hältst Du Dich ebenfalls klein? Kennst Du diesen Satz von Nelson Mandela?:

„Jeder Mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten! Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind, unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.“ – Nelson Mandela

Die Rede geht noch weiter. Aber der Kern dieses Satzes spiegelt genau das wieder, was Du unterdrückst, wenn Du immer wieder sagst: Ich bin nicht gut genug.

Du traust Dich nicht voll und ganz Deine eigene Kraft zu leben. Damit unterdrückst Du das Potenzial, welches wirklich in Dir steckt.

Und ja, auch bei mir hat es lange gedauert, bis mir klar wurde, dass ich keine Angst davor habe meine Schwächen zu zeigen, sondern, wie schwer es mir in Wahrheit fällt meine vollen Stärken zu zeigen. Stärken, die sich nicht mal eben mit meinem Alter, Wohnort und Beruf erklären lassen. Die auch keine Hobbybezeichnung sind oder sich durch meine Kleidung ausdrücken.

Stärken, die ich in anderen Gebieten schon teilweise lebe.

Aber, um gut genug für mich selbst und für andere zu sein, muss ich in Wahrheit diesen inneren Stärken die Erlaubnis geben zu wachsen.

Deswegen schreibe ich auch an diesem Blog hier. Er verbindet für mich bestimmte Stärken, die zu mir gehören, die ich aber immer wieder klein halte. Aus Angst, dass sie jemandem auffallen und ich mich dann voll und ganz zeige.

Erkennst Du Dich selbst? Sollen wir beide uns mal kurz zusammen erschrecken?

Denn wie schade ist es, dass wir unser volles Potenzial verstecken? Nur, damit wir nicht andere mit unserem Leuchten blenden? Blenden wir sie überhaupt?

Oder schaffen wir es andere dadurch zu inspirieren und selbst noch mehr ihr eigenes Leuchten zu zeigen?

 


Meine eigene Challenge

Meine eigenen Grenzen sind dafür da, um von mir übersprungen zu werden, nicht wahr?

Also, wie schaffe ich es mich in den nächsten Monaten davon zu überzeugen, dass ich gut genug bin? Ohne, meine Lieblingsbeschäftigung, die Weiterbildung und Weiterentwicklung, zu unterdrücken? Wie schaffe ich es aus meinem eigenen Käfig hinauszubrechen?

Ich weiß, dass das Schreiben mir immer geholfen hat mich weiter zu entwickeln. Also wird Aufgabe Nr. 1 für mich in den nächsten Wochen sein: Mehr Blogartikel auf diesem Blog schreiben. Zu den Themen, die den Kern dieses Blogs ausmachen: Frauen, Business, Erfolg und Leben.

Mich hier mehr zu öffnen.

Aufgabe Nr. 2: Videos dazu drehen. Ein Video ist noch einmal etwas vollkommen anderes, als ein Blogbeitrag. Da mein Youtubekanal schon vorhanden ist und ich dort Videos zum Thema Markenaufbau bringe, kann ich dort einfach weiter machen. Dann kommen eben noch andere Videos hinzu.

Das sind die Dinge, die ich nach Aussen hin machen kann. Vielleicht hilft es sogar Dir, wenn ich über diese Themen mehr schreibe und spreche. So entdeckst Du vielleicht noch mehr über Dich selbst.

Außerdem werde ich mehr Sport machen. Denn dadurch bekomme ich mehr Energie. Aufgabe 3 ist es also mindestens alle 2 Tage Sport zu machen. Kraft aufbauen! Yeah!

Aufgabe 4: Mich mit meinen inneren Blockaden auseinander setzen und mich öffnen für die Weiterentwicklung. Ein neuer Abschnitt meines Lebens beginnt und diesen darf ich auch mit Freude gehen.

Hast Du noch mehr Ideen, wie ich mich weiter öffnen kann, um gut genug zu sein? Dann schreib sie mir in die Kommentare!

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