Ich sitze gerade vor meinen Notizen zu meinem neuen Buch. Wenn ich die Themen durchlese frage ich mich wirklich, ob ich mir zu viele Gedanken um diese Dinge mache.

Es geht mir hier nicht um Zahlen, Daten und Fakten. Viel mehr beschäftige ich mich seit langer Zeit mit Gedanken, Gefühlen, Blockaden in mir selbst, Selbstwertgefühl, Vision und vieles mehr. Ich erkenne mit jedem Wort, welches ich für das Buch schreibe, wie wichtig mir diese Sachen geworden sind und wie sinnvoll und hilfreich es für mich war mich genau damit zu beschäftigen.

Denn wenn ich auf die letzten 6 Jahre zurückblicke bin ich jedesmal mit meinem Business gewachsen, wenn ich selbst innerlich gewachsen bin.

 


Alles hängt von dir ab

Denn du bist die Verantworliche für dein Business. Niemand sonst ist dafür verantwortlich, wie dein Business läuft. Ja, ich weiß, es ist viel einfacher die Schuld auf jeden anderen zu schieben oder auf das Finanzamt, die dummen Dienstleister die etwas für dich machen sollen oder vielleicht sogar deine Mitarbeiter.

Aber nein, in erster Linie bist du selbst für alles was in deinem Business geschieht verantwortlich.

Damit meine ich vorallem auch, wie erfolgreich dein Business ist. Läuft es denn bei dir? Du kennst die Frage bestimmt, weil sie dir immer wieder gerne von anderen Menschen gestellt wird.

Ja, dein Business ist eine große Sache und dabei den Überblick nicht zu verlieren ist gerade am Anfang auch verdammt schwer. Haben nicht so viele gesagt ein Business zu führen sei so einfach?

Du merkst immer an einem bestimmten Punkt, dass Probleme und Herausforderungen auf dich zukommen, die du nie in betracht gezogen hast. Berge stehen plötzlich vor dir und niemand anderes als du musst sie überwinden.

Denn klar, du kannst dir für vieles Hilfe holen und Arbeit abgeben. Das solltest du auch. Allerdings musst du so einige Herausforderungen alleine angehen.

Denken wir mal außerhalb des organisatorischen Zeugs: Wie viel Angst hattest du schon bei vielen Sachen? Wann hast du das letzte mal an allem gezweifelt und wolltest alles hinschmeissen? Wann dachtest du zuletzt „Das schaffe ich nicht.“ oder „Ich kann das nicht“?

Ich enttäusche dich jetzt vielleicht, aber diese Sachen kommen immer wieder hoch. Bei jeder neuen Art der Herausforderungen und Probleme können diese Gedanken in dir hochsteigen. Sie klingen und fühlen sich vielleicht nicht immer gleich an, sind aber in ähnlicher Form immer wieder da.

Immer dann, wenn du etwas neues wagst, neue Wege und neue Schritte auf ein neues Ziel zumachst, tauchen sie auf.

Das macht dir vielleicht jetzt noch Angst. Ängste gehören dazu und auch einfach das große Risiko, das springen in den tiefen dunklen Abgrund. (Der Abgrund aus dem du dann oft wieder leicht und frei herausfliegst!)

Die Selbstständigkeit hat einfach im Hintergrund noch mehr mit dir und deiner Persönlichkeit zu tun, als du es dir im Moment vorstellen kannst.

Je mehr du wächst, desto mehr wächst auch dein Business und desto weiter wirst du kommen.

 

 


Ängste stoppen dich und Zweifel holen dich ein …

Diese Ängste führten bei mir dazu, dass ich mich intensiver mit mir selbst auseinander gesetzt habe. Denn bei jedem spüren der Angst bin ich zu Anfang oft von meinen großen Zielen zurückgewichen.

Die Angst hat mich gelähmt und tut es bei vielen Projekten heute immer noch.

Allerdings habe ich gelernt, dass diese Angst nur ein Schutz von mir selbst ist nicht in Gefahr zu kommen. Das waren in der Urzeit die Mammuts und sind heute solche Gefahren wie Erfolg. Du kennst das vielleicht auch, wenn du Angst davor hast, dass du erfolgreich bist.

Alleine die Erkenntnis, dass ich Angst vor meinem eigenen Erfolg habe hat mich dazu gebracht zu schauen, was ich wirklich erreichen will. Ich will auf jedenfall etwas, was im Einklang mit mir und meinem privaten Leben steht, mich aber auch herausfordert.

Deswegen war das der Punkt an dem ich mir dachte: Hey Verena, irgendwie musst du lernen mit deinen Ängsten umzugehen.

Je mehr ich das machte, desto mehr erkannte ich, wie oft ich mich selbst einfach nur aufhalte und die Dinge hinauszögere. Gerade meine eigenen Projekte (wie mein Buch zu schreiben… ) schwirrten lange in mir herum. Mir selbst gab ich einfach nicht die Erlaubnis zu starten, da immer wieder Ängste und Zweifel in mir hochstiegen.

Die Berge wurden groß und ich fühlte mich immer kleiner.

Ich hatte eindeutig Angst einfach loszulegen und sagte mir immer wieder „Das geht nicht, weil …“ (füge hier beliebige Gründe ein – so gut wie jeder passst)

Kennst du das auch?

 


Fang mit kleinen Dingen an

Wenn du weißt was du erreichen willst, also was dein großes Ziel ist, dann hast du die Möglichkeit das Ziel in mehrere Schritte aufzuteilen.

Um mir den Weg zum Ziel einfacher zu machen teile ich meine Ziele sogar in ganz kleine Mini-Schritte auf. Dadurch habe ich bei jedem geschafften Schritt das Gefühl etwas geschafft zu haben und bin stolz auf mich.

Kleine Schritte zu machen hilft mir vorallem, um überhaupt mit einem Projekt zu starten.

Bei meinem Buch habe ich zum Beispiel damit begonnen erst einmal einfach alles durcheinander aufzuschreiben, was ich in dem Buch haben wollte. Das hatte alles keine Ordnung und war ein wildes Durcheinander, woraus noch nichts entstehen kann. Es hat mir aber geholfen, denn ich habe mit dem Buchprojekt immerhin begonnen. Der erste Schritt war getan und damit fiel mir der zweite Schritt schon etwas leichter.

Wenn du mit kleinen Dingen anfängst, dann kommst du ins Handeln. Dann fängst du an an deinem Ziel zu arbeiten und kannst stolz auf dich sein das erste geschafft zu haben.

Du musst nicht sofort dein ganzes Ziel schaffen, mach lieber ein paar kleine Schritte.

Ein weiterer Tipp von mir ist noch: Erzähl keinem von den ersten Schritten und von deiner Idee.

Behalte es erst einmal für dich, wenn das möglich ist und setze die ersten Schritte um. Denn wenn du es manchen Menschen erzählst, dann werden sie aus Angst um dich dazu neigen dir von deiner Idee und deinem Ziel abzuraten. Wenn du aber schon die ersten Schritte gegangen bist und spürst, dass du dieses Ziel wirklich erreichen willst, dann wird es für dich einfacher sein den Weg weiterzugehen. Trotz der negativen Kritik die manchmal einfach kommen kann.

 


Was sind deine Gedanken zum Thema? Schreib mir direkt alles in die Kommentare. Ich freue mich über deine Gedanken und Worte 🙂

Wenn du möchtest, dann trage dich in meinen Newsletter ein oder folge mir auf Facebook und erfahre dort direkt von den neuesten Beiträgen. 🙂 Du findest die Links in der rechten Seitenleiste bei diesem Beitrag.