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Was mir das Reisen bedeutet und was ich für meine Kunden tun kann

Hier liest du einen Gastbeitrag von Felicitas Dieterle. Sie schreibt über das Reisen, ihre persönlichen Erlebnisse und wie sie daraus ihr Business aufgebaut hat.

 


Im Alter von 8 Jahren unternahm ich meine erste Reise. Ich verbrachte mit meiner Familie 6 Wochen Sommerferien in Oberfranken im Ferienhaus eines Cousins meines Vaters.

Das war meine erste, prägende Reiseerfahrung. Ich erlebte zum ersten Mal, wie schön es ist, an einem anderen Ort zu sein und Neues kennenzulernen.
Das Ferienhaus befand sich auf dem Grundstück eines Freundes meines Vaters, der Landwirt war.

Für mich als Kind war das natürlich ein Traum! Ich half fleißig mit, die Kühe zu füttern und spielte mit dem Hund der Familie.

Ich streifte durch die Gegend und genoss die unberührte Natur. Abends fiel ich todmüde und total glücklich ins Bett! Es ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.

In diesem Alter sind einem Dinge natürlich noch nicht so bewusst-geschweige denn, dass man sie mit Worten ausdrücken könnte-aber irgendwie wusste ich damals bereits, dass ich es liebe, zu reisen.

Mein zweites, prägendes Erlebnis war dann mein Urlaub, den ich von meiner Familie zum Abschluss meiner Ausbildung geschenkt bekam. Ich durfte damals meine erste Flugreise machen. Meine Familie sagte: „ DAS darfst Du ausgeben-such Dir was aus“. Das tat ich-mit Hilfe meiner Cousine, die Reiseverkehrskauffrau war.

Da ich noch keine Erfahrung mit Flugreisen oder Reisen ins Ausland hatte, schlug sie ein „Anfängerziel“ vor: Mallorca. Ich erinnere mich, dass ich sie fragte, ob mein Englisch dort ausreichen würde. Sie meinte. „Ja, keine Sorge, und wenn nicht, kommst Du auch mit Deutsch vorwärts“. Es stellte sich dann jedoch heraus, dass ich hätte Spanisch sprechen müssen. Englisch verstand kaum jemand-und Deutsch schon gar nicht !.

Die Reise war traumhaft schön! Ich war total aufgeregt vor meinem ersten Flug, er erwies sich als sehr schönes Erlebnis! Seit damals liebe ich das Fliegen-besonders den Start! Wenn man mit Vollgas gen Himmel katapultiert wird…
Woran ich mich bei dieser Reise am intensivsten erinnere, mich neben der schönen Landschaft der Balearischen Inseln vor allem die Tatsache, wie stolz ich auf jedes Wort Spanisch war, das ich lernte!

Noch heute ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, die Menschen in Ihrer Sprache anzusprechen-selbst, wenn ich nur ein paar Worte oder Sätze kann.
Damals wurde mir klar, wie groß mein Interesse für Sprachen ist und einmal mehr, wie sehr ich Reisen liebe! Nach meiner Rückkehr machte ich sofort einen Spanischkurs!

Mein drittes und prägendstes Reiseerlebnis hatte ich schließlich viele Jahre später. In meinem früheren Leben gab es aus verschiedenen Gründen nicht viel Gelegenheit für mich, zu verreisen aber ich hatte viele Träume! Der größte davon war, einmal nach New York zu fliegen!

Das war seit meiner Jugend mein sehnlichster Wunsch! Allerdings hatte ich auch großen Respekt davor. Langstreckenflug über 12 Stunden, ich war noch nie zuvor in den USA gewesen und ich hörte eine Menge unterschiedlicher Meinungen.
Das alles brachte mich jedoch nicht von meinem Traum ab. Ich hatte ihn immer im Hinterkopf. Als ich 2014 meinen Mann verlor, war ich so am Ende, dass ich nicht wusste, wie ich weitermachen sollte. Ich war kurz davor, aufzugeben. Dann sagte ich mir: OK: Noch EINEN Versuch und wenn es mir dann nicht besser geht…

Ich wusste, es musste etwas Krasses sein, etwas völlig Verrücktes, nur so etwas würde mich retten können. Ich dachte daran, wie schnell das Leben vorbei sein kann und dann hatte ich eine blitzartige Eingebung:

Ich ging ins nächste Reisebüro und fragte, wieviel wohl eine Reise nach New York kosten würde. Die sehr nette und kompetente Reiseverkehrskauffrau #Stephanie Müller beriet mich äußerst sachverständig und einfühlsam. Ich sprach mit ihr über alles, was mir bezüglich der Reise auf dem Herzen lag, ob ich allein dorthin könnte, wie sicher es war, welche Vorbereitungen nötig waren, etc…

In der folgenden Zeit lebte ich nur für die Reisevorbereitungen. Steffi hatte mir eine Gruppenreise gebucht. Ein Guide würde uns durch die Stadt führen und uns immer zur Verfügung stehen. Das Einzige, das ich für mich allein gebucht hatte, war ein Ticket für die Aussichtsplattform des Empire State Buildings. Dort zu stehen-leibhaftig-an dem Ort, den ich ungezählte Male in meinem Lieblingsfilm gesehen hatte, das wäre der Hammer!

Ich erledigte alles, Visum, Kreditkarte, Reisepass, ich packte meine Koffer und dann flog ich. Nie, niemals werde ich den ersten Blick auf die New Yorker Skyline vergessen-ich dachte, ich träume! Dass ich tatsächlich hier war, konnte ich nicht fassen!

Das Hotel war wunderschön. Es lag mitten in Manhattan in der Nähe des Madison Square Garden.

Jeder Tag war vollgepackt mit Aktivitäten. Unser Stadtführer zeigte uns all die Sehenswürdigkeiten, die ich schon so oft in Filmen bewundert hatte-und er war total begeistert von meinen Kenntnissen bezüglich amerikanischer Serien! Immer, wenn er in die Runde fragte, ob wir die Serie kennen, auf deren Drehort er uns gerade hingewiesen hatte, war ich fast die Einzige, die antworten konnte!

Wir hatten auch Zeit für uns zur Verfügung und nach den ersten zwei Tagen fand ich mich mit traumwandlerischer Sicherheit in Manhattan zurecht und zog allein los.

Ich schoss etwa eine Million Fotos! Außerdem hatte ich auch noch eine eigene Mission zu erfüllen. Im Frühjahr hatte ich auf TLC( einem neuen, amerikanischen Sender, der seit kurzem auch bei uns empfangbar war) Eine Doku-Serie über einen Tortenkünstler gesehen, die mich total faszinierte! Buddy Valastro aus Hoboken, New Jersey. Er macht grandiose Motivtorten und ich interessiere mich seit meiner Jugend fürs Backen. Ich wollte seinen Laden finden und Steffi eine Torte mitbringen, das hatte ich ihr versprochen.
Paul, unser Guide, half mir dabei. Er zeigte mir den Weg zur Subway-Haltestelle, von der aus der Path Train abfuhr. Die New Yorker sind sehr hilfsbereite Menschen und so war das Lösen des richtigen Tickets auch kein Problem!

In Hoboken angekommen fragte ich einen Passanten nach dem Weg. Buddy Valastro´s Laden liegt etwa 10 Gehminuten entfernt vom Bahnhof in Hoboken.
Ich war total überwältigt!!! Drei Stunden musste ich vor seinem Geschäft anstehen aber schließlich war ich drin! Mit großen Augen sah ich mich um-es war atemberaubend!!! Als ich dran war, kaufte ich mir einen seiner berühmten Red Velvet Cupcakes und Cannoli. Ich fragte auch nach dem Preis für
die Torten. Es gab eine mit pinkfarbenem Fondant überzogene Torte, die es mir sofort angetan hatte, die wollte ich Steffi mitbringen!

Hoboken ist ein traumhaft schönes, beschauliches Örtchen mit viel Natur. New Jersey trägt nicht umsonst den Beinamen „Garden State „ Die Aussicht an der Uferpromenade des Hudson River, von der aus man direkt auf die andere Seite des Flusses und die New Yorker Skyline blickt, ist jenseits aller Worte beeindruckend! Wirklich, das kann man nicht erklären, das muss man SEHEN!
Nachdem ich mir von Starbucks noch einen Café Mocha zu meinem Cupcake geholt hatte, spazierte ich dort entlang und glaubte wieder einmal nicht, dass ich wirklich hier war und dass ich Carlo´s Bakery( so heißt Buddy´s Laden) wirklich gefunden hatte!

Die Woche verging leider viel zu schnell! Ich hatte viele Andenken gekauft und noch mehr Fotos gemacht! Dann kam der vorletzte Tag, den ich damit verbrachte, nochmals nach Hoboken zu fahren und die Torte für Steffi zu kaufen.
Ich packte meine Koffer bis auf die Dinge, die ich am nächsten Morgen noch brauchen würde und als ich damit fertig war, ging ich dann die 33th West entlang zum Empire State Building. Es dämmerte bereits und auch hier war eine Menge los! Zwei Stunden später stand ich auf der Aussichtsplattform, die genauso, wie im Film aussieht.

Zu meinen Füßen die dunkle, glitzernde Stadt. Da überwältigte es mich richtig! Ich heulte, wie ein Schlosshund!!! Nicht aus Traurigkeit, sondern vor Glück: Als dieses ganze Drama mit meinem Mann passierte, war ich tot: In diesem Moment wurde ich wieder lebendig!

DAS war der Augenblick, in dem mein Berufstraum geboren wurde!

„ Wenn ich reise, dann fühle ich mich intensiv lebendig! Neue Eindrücke zu sammeln und interessante Dinge, Orte und Menschen zu entdecken, erfrischt meinen Geist, und streichelt meine Seele!

Reisen ist für mich die höchste Form der Freiheit!“

Meine Klienten profitieren maximal von meiner Leidenschaft. Jeder Reisebericht, jedes Reise-Thema, über das ich schreibe, ist mit dem größten Engagement recherchiert und verfasst.

Mein Ziel ist es, meinen Klienten dazu zu verhelfen, dass ihre Kunden die wertvollsten Informationen für ihre Reise bekommen, sei es über medizinische, rechtliche, kulturelle oder auch Sicherheitsthemen und natürlich vor allem über das Reisen selbst!

Ich persönlich würde immer zu dem Reisebüro gehen, das mir wertvolle Zusatzinformationen liefert.

Ein Reise- und Informationsblog macht ein Reisebüro extrem attraktiv und stärkt die Kundenbindung enorm!

Die jüngeren, moderneren Reisebüros beginnen, das zu erkennen aber insgesamt ist das Bloggen in diesem Bereich noch nicht sehr verbreitet-da gibt es eine Menge ungenutztes Potential.


Was sind deine Gedanken zu diesem Thema? Teile sie mit uns in den Kommentaren 🙂

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Felicitas Dieterle – Kurzbio:

• Jahrgang 1970

• Stuttgarterin mit Herz und Seele

• 10 Jahre verheiratet gewesen, mittlerweile seit 4 Jahren verwitwet

In meinem ersten Leben war ich im kaufmännischen Bereich für mittelständische und große Unternehmen tätig,( Einkauf/ Materialwirtschaft und Rechnungswesen), dort begegnete ich auch meinem Mann.

Das war jedoch stets nur ein „good enough-Job“. Meine Leidenschaft galt dem Schreiben, so lange ich denken kann..Die Selbstständigkeit war immer mein Traum! Als sich dann 2014 mein ganzes Leben änderte, stand ich vor sehr existenziellen Fragen:

• Wie lange habe ich noch Zeit?

• Was will ich mit dieser Zeit anfangen?

• Will ich weiter nur von Dingen träumen und dabei unglücklich sein , mich von meinen Bedenken beherrschen lassen?

Ich kam zu dem Schluss: NEIN! Das will ich nicht! Meine Angst war dem Mut der Verzweiflung gewichen. Man kann sagen: Mein Traum rettete mich. Nachdem ich alles geregelt hatte und wieder einigermaßen zu mir gekommen war, entwarf ich eine detaillierte Vision meines zukünftigen Lebens und ich begann, mich in journalistischem Schreiben weiterzubilden, lernte, mich mit Social Media auseinanderzusetzen-absolutes Neuland für mich damals- und ich ging auch inensiv in mich:

• Was will ich?

• Was begeistert mich, wofür brenne ich?

Ganz allmählich kristalliserte sich dann heraus, was ich tun will. Meine wundervolle Mentorin Doris Gross alias Mrs. Globalicious, Herausgeberin des heutigen Sweet Spot Magazins (eines Onlinemagazins für Frauen zum Thema Selbstverwirklichung), Verlegerin, Buchautorin und Businessmentorin, hatte einen großen Anteil daran. Sie zeigte mir, was alles möglich ist….https://originallymedotblog.wordpress.com/2018/02/14/you-are-my-inspiration-hommage-an-meine-wunderbare-mentorin-doris-gross-alias-mrs-globalicious/

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By | 2018-08-17T08:27:51+00:00 Mai 19th, 2018|Business, Erfolg, Frauen|0 Comments

About the Author:

Hallo, ich bin Verena. Als Introvertierte und Hochsensible ist es meine Vision dir den Mut zu geben kraftvoll auf deine leise Weise zu leben, in Harmonie mit deinen Gaben zu sein und dich liebevoll anzunehmen. Auf der "Über mich"-Seite im Menü findest du meine ganze Geschichte.

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