Warum leise Frauen für mich wie Rehe sind

Als ich angefangen habe mich genauer mit Wominess und dem was es ausmacht zu beschäftigen hat mir meine damalige Coach Theresa Ehsani die Aufgabe gestellt eine Metapher bzw. eine Geschichte zu entwickeln, womit ich wominess leicht Kindern erklären kann.

Ich bin irgendwann auf Rehe gekommen, die sich im Wald verstecken. Eine Freundin hat mich jetzt wieder daran erinnert und ich möchte dir einfach mal eine kleine Geschichte mit den Rehen erzählen. Dabei auch die Gemeinsamkeiten, die ich darin sehe mit uns leisen Frauen.

Hoffentlich nimmt dich diese Geschichte heute mit in deine Traumwelt und du kannst dadurch ein wenig abschalten.

 


Das leise Reh

Es war einmal ein kleines Reh, welches tief im Wald lebte. Es hatte dort alles was es braucht und viel Zeit für sich. Im Wald konnte es Ruhe finden und fühlte sich sicher geschützt zwischen all den Bäumen. Die Dunkelheit machte dem Reh nichts aus. Für sich selbst leuchtete das Herz des Rehes stark genug, um genug zu sehen.

Den lieben langen Tag verbrachte das Reh damit Blätter von den Bäumen zu fressen. Immer mal wieder erblickte es am Ende des Waldes ein Licht. Es wollte diesem Folgen, brachte aber nicht den Mut auf sich so weit in die andere Welt zu bewegen.

Andere Rehe liefen oft über die Waldgrenze und kamen glücklich und gut gelaunt zurück. Doch sie erzählten von hellen Lichtern, lauten Geräuschen und vielen anderen Tieren, die dort lebten.

Das alles machte dem Reh Angst und brachte es dazu lieber im Wald zu bleiben.

Eines Tages sah das Reh wieder mal ein Licht am Ende. Irgendwas stupste sie innerlich an, doch endlich mal in diese Richtung zu gehen. Endlich nachzusehen was dort ist.

Das Reh lief langsam los. Am Waldesrand streckte es vorsichtig den Kopf über durch die letzten Bäume.

Es sah eine große Straße und danach eine riesige Wiese voller sattem und grünem Gras.

Sollte es hinüber gehen? Manchmal kamen leuchtende Dinge schnell darüber gefahren. Oder war es zu gefährlich. Das Reh überlegte hin und her. War sich einfach nicht sicher, ob es wirklich gehen sollte. Doch die Wiese sah so saftig aus…

Es schaute noch einmal nach Links und nach Rechts. Keines dieser schnell leuchtenden Dinger war in Sicht.

Also setze es die ersten Schritte langsam auf die Straße. Nach den ersten drei Schritten ging es mit jedem Schritt leichter und das Reh traute sich etwas schneller zu gehen.

Fast war es da. Da sah es die schöne grüne Wiese schon näher kommen.

Plötzlich blendete das Reh ein grelles Licht von rechts. Es erschreckte sich und sprang so schnell es konnte auf die Wiese. Das Reh atmete schwer und spürte wie es am ganzen Körper zitterte. Es konnte sich nur langsam beruhigen.

Als es sich umblickte sah es noch einmal hinter sich. Das Licht und die Gefahr war weg. Vor sich sah das Reh die wundervolle grüne Wiese.

Auch andere Rehe sprangen über die Wiese und frassen genüsslich das grüne Gras. Es war wunderschön!

Langsam traute sich das Reh über die Wiese zu gehen, andere Rehe blickten es an, frassen aber einfach weiter. Das Reh wusste nicht, wo es sich hinstellen sollte.

Dann erblickte es ein anderes Reh, welches alleine etwas abseits stand und vorsichtig das Gras fras. Das Reh ging zu dem anderen Reh und fragte, ob es sich dazu stellen durfte. Das Reh nickte und so genossen sie gemeinsam das köstliche Gras. Mit der Zeit wurden die beiden Rehe Freunde und gingen mit anderen Rehen über die Straße zur Wiese.

Das Reh hatte seine Angst überwunden und etwas wundervolles entdeckt.

 


Ich schreibe dir nur mal eine kleine Geschichte auf, die ich im Kopf hatte. Mir geht es bei solchen Geschichten immer um die Vergleiche und das, was ich daraus lernen kann.

Hast du etwas für dich aus der Geschichte mitgenommen?

Für mich sind leise Frauen wie kleine Rehe

Wir verstecken uns in unserem Wald, was entweder unsere gewohnte Umgebung oder sogar unser Inneres ist. Wir gehen nicht hinaus und zeigen uns der Welt. Doch genau deswegen können auch wir oft diese wundervolle Welt da draussen nicht sehen.

Es braucht unseren Mut, um wie das kleine Reh den ersten Schritt zu setzen. Wir müssen uns Ängsten stellen, um endlich aus unserem Inneren hervorzugehen.

Dabei haben wir Zweifel und denken manchmal viel zu viel über alles nach: Was könnte passieren, wenn ich ..?

Wie oft bist du dabei schon in eine Gedankenspirale gefallen, aus der du nicht mehr herauskommst? Hast dann doch lieber keine Entscheidung getroffen oder den ersten Schritt gesetzt?

Fühlst du dich manchmal klein oder gar nicht liebenswürdig? So wie das Reh, welches dachte, dass es nicht zu den anderen Rehen gehen darf?

Diese saftige Grüne Wiese kennen wir alle und es braucht immer unseren Mut die Ängste davor zu überwinden. Auch als leise Frau ist es so, dass wir uns öffnen müssen, um die Welt zu entdecken. Nur so kann auch die Welt uns entdecken und auf uns zukommen.

Wann fühlst du dich wie das kleine Reh? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

 

Warum-leise-Frauen-fuer-mich-wie-rehe-sind_pin_wominess-podcast

2_Hochsensibel-Introvertiert_Brieffreundewerden-Newsletter_Wominess
2019-04-19T11:18:29+00:00

About the Author:

Hallo, ich bin Verena. Als Introvertierte und Hochsensible ist es meine Vision dir den Mut zu geben kraftvoll auf deine leise Weise zu leben, in Harmonie mit deinen Gaben zu sein und dich liebevoll anzunehmen. Auf der "Über mich"-Seite im Menü findest du meine ganze Geschichte.

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