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Was ist dein größter Traum?

Hey Businesslady,

ich träume so gerne vor mich hin, du auch? Tagträume sind eine wundervolle Möglichkeit in Geschichten abzutauchen. Was ist aber mit den Träumen, die du wirklich leben möchtest? Die Träume, die dir jeden Tag Angst machen?

 


Ich dachte immer ich lebe meinen Traum

Als ich mit meiner Selbstständigkeit vor 6 Jahren begonnen habe, da dachte ich, dass ich meinen größten Traum schon lebe. War doch so oder nicht? Ich wollte schon mit 13 Jahren Selbstständig sein. Damals noch als Architektin, geworden bin ich es dann als Grafikdesignerin.

Ich dachte damals mein Leben würde immer so weitergehen: Ich habe Kundenprojekte – gestalte Logos und ganze Corporate Designs – und lebe mit meinem Business vor mich hin.

Doch dann hat das Leben sich wohl gedacht: Hmm.. ne, die Frau macht jetzt noch mal was anderes. Rütteln wir sie mal so richtig durch.

 

 


Ein Schicksalschlag änderte alles.

Nach 2 Jahren als selbstständige Grafikdesignerin nahm mein privates Leben eine 180 Grad Wendung. Mein Vater hatte einen Schlaganfall, war halbseitig gelähmt und konnte nicht mehr sprechen. Schwerstbehindert. Gerade so vorbeigeschrammt an der kompletten Bettlägerigkeit.

Meine Mutter und ich haben beschlossen ihn zu pflegen. 24 Stunden – 7 Tage die Woche.

Dadurch war mein Leben von einem Tag auf den anderen total anders. Eine normale Selbstständigkeit war gar nicht mehr aufrechtzuerhalten. Was ich sehr lange nicht wahrhaben wollte und deswegen noch nach 2 Jahren in ein Burn-out gerutscht bin.

Ja, ich kann dir sagen das Leben hat mich durchgerüttelt.

Nach 3 Jahren ist mein Vater dann an Krebs gestorben.

Ich stand sozusagen an diesem besonderen Abgrund. Was tue ich jetzt? Einfach so weitermachen wie bisher? Meine Selbstständigkeit mit den Kundenaufträgen wieder aufbauen?

Aber eigentlich wollte ich etwas vollkommen anderes.

Mein Traum war nicht mehr die Selbstständigkeit an sich. Nein, mein Traum war mittlerweile richtige Unternehmerin zu sein. Ich wollte an meinem Unternehmen arbeiten und nicht nur für Kunden.

Kurzerhand beschloss ich, dass das Leben schnell vorbei sein kann und ich jetzt etwas ändern muss.

Also habe ich mein Business zu einem Onlinebusiness umgebaut. Der Weg geht immer noch weiter, da es sehr viel Arbeit ist. Aber es erfüllt mich.

Und trotzdem.. der Traum ist noch nicht groß genug gewesen.

 


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Wenn es dir keine Angst macht, dann ist es zu leicht!

Ich dachte, dass mich ein Onlinebusiness vor so eine große Herausforderung stellt, dass ich es nicht so schnell erreichen kann.

Aber ich hatte schnell das Gefühl es schon voll zu leben und damit den Traum erfüllt zu haben. Denn der Prozess des Umbauens war schon der Traum. Und ja, es wird noch 1-2 Jahre dauern, bis es komplett ausgebaut ist. Trotzdem brauchte ich noch mal ein größeres Ziel.

Ein Ziel, wovor ich Angst hatte und welches mich trotzdem beflügelt und motiviert dran zu bleiben.

Eigentlich muss ich es zugeben: Dieser Blog macht mir Angst. Angst davor mich wieder so zu öffnen dir gegenüber, dass du mich wirklich kennen lernen kannst. Einen Blog zu schreiben, der nicht nur für mein Unternehmen ist, sondern viel mehr für dich und mich als Menschen.

Aber hey, es gibt noch einen größeren Traum: Ich will Investorin sein. Investorin nicht nur in dem Sinne, dass ich einfach mein Geld gebe. Nein, ich will Start-ups unterstützen ihr Business aufzubauen. Sie begleiten ihren Traum zu leben und sie dann finanziell und als Begleitung unterstützen.

Das macht mir Angst und ich bin an dem Punkt noch lange nicht. Ich schreibe es jetzt heute auch das erste mal auf. Das wissen bisher nur 2 Menschen in meinem Leben und diese zwei Menschen nehmen solche Träume von mir noch ernster als ich. Die wissen, dass ich das schaffe. Vertrauen wir beide ihnen jetzt einfach mal 😀


Was ich dir damit sagen will

Liebe Businesslady, such dir einen Traum der so groß ist, dass alle dich für verrückt halten und vor dem du selbst vor Angst erzitterst.

Denn so lohnt es sich, dass du dich darauf konzentrierst! Fokus meine liebe Businesslady!

Es werden viele kommen und dir sagen, dass du das nie erreichen wirst. Ja, das werden mir wahrscheinlich jetzt auch viele sagen und mich auslachen.

Na und? 😀

Mich haben schon so viele ausgelacht und gesagt, dass ich alles nie schaffe. Ja, als Jugendliche meinten alle zu mir, weil ich schüchtern bin werde ich höchsten beim Psychater oder bei Aldi ander Kasse landen. Nunja, beides ist nicht eingetroffen 😀 Im Gegenteil, die sind jetzt bei Aldi am arbeiten.

Und Angst musst du haben, damit das Ziel groß genug ist. Denn so baust du dir automatisch einen Weg dorthin auf und versuchst es zu schaffen. Du denkst dann einfach viel größer und weiter und verhaspelst dich nicht in ganz kleinen unwichtigen Dingen.

Dein Fokus wird viel klarer und du erkennst welche Mittel zum Zweck sind, um den Ziel wirklich zu erreichen. Ob du das dann genau so tust, dass ist eine andere Sache. Denn durch die ersten Schritte auf deinem Weg zum Ziel kann sich vieles ergeben, was du vorher nie in Betracht gezogen hast.

Türen werden sich öffnen, bei denen du dachtest sie wären für immer verschlossen. Geh durch sie hindurch. Es lohnt sich so sehr.

 


Wie findest du denn jetzt deinen Traum?

Du kennst deinen Traum noch nicht? Dann wird es Zeit ihn zu entdecken. Bei mir funktioniert das am besten, wenn ich gar nicht direkt darüber nachdenke. Manchmal ist es einfach ein Bauchgefühl, manchmal merke ich, dass es mich in eine bestimmt Richtung zieht.

Vielleicht hast du schon länger das Gefühl, dass etwas bestimmtes noch in dir schlummert: Eine Idee, ein Wunsch oder eben ein Traum. Etwas, worüber du nicht mit anderen sprechen möchtest, weil es zeigen würde wie wundervoll du wirklich bist?

Behalte es doch erstmal für dich und überlege wie du es leben könntest. Bevor du die Kritik anderer Menschen auf dich nimmst und dein Traum sofort wieder zusammen fällt.

Dein Traum ist wie ein Schatz und den kannst du auch so behandeln.

Aber denke daran, erst wenn du ihn wirklich lebst, dann erfüllt er dich ganz. Wenn du den Traum zur Realität werden lässt, dann können so viele schöne Dinge geschehen und du kannst immer mehr über dich selbst entdecken.

Hast du einen großen Traum? Schreib es mir in die Kommentare 😉

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By | 2018-06-04T07:49:48+00:00 Juni 25th, 2017|Erfolg, Leben|3 Comments

About the Author:

Ich bin übrigens Verena. Deine leise Gefährtin hier auf wominess. Vor ein paar Jahren habe ich durch jemanden entdeckt, dass ich hochsensibel bin. Während ich mich damals darüber informiert habe was das überhaupt genau ist, fand ich ebenfalls heraus, dass ich introvertiert bin. Eine schöne Mischung, die mich auf so vielen Ebenen mehr fühlen und tiefer in mir ruhen lässt.

3 Comments

  1. Elke Aybar Juni 28, 2017 at 12:49 pm - Reply

    Liebe Verena, deine Seite wurde mir empfohlen und ich freue mich nun sehr, hier gelandet zu sein. Sich öffnen – das ist es, worüber ich seit langem nachdenke, das ist es, was mir Angst macht. Gerade überlege ich, in welchem Alter die Menschen lernen, ihr Inneres zu verstecken? Wann werden die Weichen dafür gestellt, die Tür fest zu schließen? Ich kann mich an ein Erlebnis in der Grundschule erinnern, ich habe einen Jungen mit mir in ein leeres Klassenzimmer gebeten und hab ihm gestanden, dass ich in ihn verliebt bin. Hat er mich ausgelacht? Ich glaube nicht. Trotzdem war das vermutliche eines der Erlebnisse, die zu einer gewissen Verschlossenheit geführt haben. Als Autorin kann ich einiges in den Schuhen meiner Protagonisten ausleben, doch das genügt mir nicht mehr.

    • Verena Juli 3, 2017 at 10:42 am - Reply

      Hallo Elke,

      schön, dass du hier bist 🙂

      „Sich öffnen“ ist noch mal ein schönes Thema für sich. Ich glaube darüber schreibe ich auch noch mal. Dazu hatte ich schon einmal auf meinen anderen Blog einen Beitrag geschrieben. Zum Thema authentisch sein: http://medienwerk-menden.de/bin-ich-authentisch/

      Ich denke es wird sehr früh gesagt, dass man sich nicht zu sehr öffnen soll. Es passt einfach nicht in die Masse individuell zu sein. Leider. Aber, du kannst selbst einfach trotzdem deinen Weg gehen und eben doch die sein, die sich mehr öffnet. Ja, das kann oft schwer sein, da du dann natürlich angreifbarer bist, aber es lohnt sich eben auch. Denn du hast dadurch die Chance auf die Menschen zu treffen, die zu dir passen und dich verstehen. Die Erfahrung habe ich gemacht und empfehle es deswegen immer wieder sich einfach mehr zu zeigen wie man ist und sich zu trauen über die inneren Grenzen und Ängste zu gehen.

      Wenn du Autorin bist, dann hast du doch die Chance dir einfach mal alles von der Seele zu schreiben. Vielleicht auch erstmal nur für dich? Fang damit an und schau wo dich deine Worte hinführen. Es hilft mir seit Jahren einfach alles wie im Wahn aus mir herauszuschreiben 😀 Vielleicht auch dir?

      Lass es mich gerne wissen, ich bin gespannt wie deine Reise zu dir selbst wird. 🙂

      Lieber Gruß
      Verena

  2. Pauline März 25, 2018 at 8:47 pm - Reply

    OMG Verena, ja, mein Traum ist riesengroß und irre 😄
    In einem Jahr werde ich mit meiner Thesis in Innenarchitektur fertig sein und dann geht’s los mit der Gründung meines Unternehmens. Bin schon fleißig am Entwickeln des Logos, der Firmenstruktur, der großen Vision und und und… (weil ich auch zuerst Grafikdesign erlernt habe)
    Ich will meine eigenen Produkte entwickeln und vermarkten und ein Imperium ausbreiten und die Weltmeere von der Müllplage säubern.
    Es tut so gut deine Texte zu lesen! Du gibst mir Kraft und Hoffnung den großen Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen.

    Danke dafür und lass dich knuddeln
    Liebe Grüße
    Pauline

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