Hey, ich bin Verena. Lass uns gemeinsam kraftvoll auf leise Weise werden. Wir sprechen (schreiben) hier darüber, wie es ist Hochsensibel oder Introvertiert zu sein. Schön, dass du da bist! 🙂


Bei mir gibt es so einiges, was mir immer wieder im Leben als Hochsensible Druck aufbaut. Ich habe in den letzten Wochen einfach mal gesammelt, was die Hauptpunkte dabei sind. Vielleicht findest du dich ja auch in einigem wieder?

Schreib mir gerne in die Kommentare, wie du dich damit fühlst und welche anderen Dinge dich im Leben unter Druck setzen. Wir fühlen da bestimmt sehr ähnlich 🙂

Bei mir sind es nicht nur Dinge von anderen Menschen. Nein, viel mehr sind es oft Sachen, die ich mir selbst auflege. Mir selbst dadurch einen großen Druck aufbaue. Deswegen starten wir auch direkt mit:

 

1 – Erwartungen von mir selbst:

Was mich am meisten unter Druck setzt sind wirklich meine eigenen Erwartungen an mich selbst. Das habe ich in den letzten Tagen wieder deutlich gespürt. Mein Körper hat mir durch Müdigkeit und erschöpften Beinen gezeigt, dass ich eine Pause brauche. Meine Gedanken verfingen sich immer wieder in viele Richtungen und ich kam einfach auf keinen Punkt. Mein Kopf war dadurch irgendwie zu und benebelt. Trotzdem war da dieser innere Druck etwas machen zu müssen. Wenigstens ein bisschen Sport – 3 mal versucht und irgendwie wollte das nicht klappen. Dann wenigstens etwas Arbeiten – ging auch nicht. Lesen nicht, Filme sehen nicht. Meine Konzentration war halt auch einfach weg. Es hat ernsthaft einige Stunden gedauert, bis ich mich einfach aufs Sofa gesetzt habe 😀 Ich bin dann später noch mit meinem Mann und meinem Baby lange spazieren gegangen. Das hat den Kopf endlich wieder frei gepustet. Doch mir wurde mal wieder deutlich, dass ich noch immer starken Druck auf mich selbst ausübe, wenn ich eigentlich einfach mal keine Energie habe. Einfach mal nicht produktiv und aktiv durch den Tag gehe. Das ist oft noch sehr schwer zu akzeptieren für mich.

2 – Erwartungen von anderen:

Dazu kommen dann noch die Erwartungen, die ich von anderen erfühle/erspüre. Ich bin ehrlich zu dir: Oft weiß ich nicht, ob ich das überhaupt richtig fühle, oder ob ich mir das einfach einbilde. Dazu passt Punkt Nummer 5 von dieser Liste. Wenn dann aber wirklich Erwartungen von anderen da sind können mich diese ganz schön unter Druck setzen. Das sind auch ganz oft Dinge, die mich sowohl als Hochsensible, als auch als Introvertierte bewegen. Denn wenn zum Beispiel viel Kontakt gewünscht wird (Viele Treffen, Telefonate, Nachrichten im Social Media) Dann setzt mich das schnell unter Druck. Ständig für andere da zu sein ist mir oft zu viel. Das wollte ich auch früher nie akzeptieren. Irgendwie hatte ich das Gefühl ich müsse die Erwartungen von anderen erfüllen. Aber auch anderes, wie zum Beispiel beruflich gesehen, dass man Angestellt sein muss. Ich bin viel lieber Selbstständig – auch, wenn ich dabei auch immer mal wieder Zweifel habe. Oder in Sachen Hobbys: Da wurde mir als Kind immer gesagt ich müsse mal mehr in Vereine und mit vielen Leuten zusammen was machen. Passt halt auch so gar nicht zu mir. 😀 Doch ich spüre stark, wenn jemand etwas von mir erwartet. Kann ich es nicht direkt und schnell erfüllen setzt es mich enorm unter Druck. Den Druck mache ich mir dann aber in der Regel bestimmt auch selbst …

 

3 – Gefühle anderer spüren:

Es ist Fluch und Segen zugleich. Fühlen, was andere Menschen fühlen kann sich sehr schön anfühlen. Es ist sogar in ganz vielen Situationen sehr hilfreich. Gerade in schwierigen Situationen oder wenn ich nicht genau weiß was die Person überhaupt sagen möchte. Auch, wenn mich jemand um Rat fragt kann ich so noch mal auf emotionaler Ebene spüren, was die Person jetzt wirklich braucht. Doch es kann eben auch ein Fluch sein, wenn mich diese Gefühle dann plötzlich überrollen. Wenn ich mich so sehr überlagert fühle von den Gefühlen anderer, dass ich meine eigenen nicht mehr finde. Das gibt es durchaus und fühlt sich sehr seltsam an. Oft weiß ich dann gar nicht mehr was ich überhaupt fühle und brauche. Dagegen kann ich mich auch nicht immer schützen. Am besten hilft es mir wirklich, mich auf lange Sicht regelmäßig innerlich kraftvoller zu fühlen. Dabei helfe ich dir übrigens mit den Silentpower-Ladies, die du jetzt im neuen Silentpower-Room findest. 🙂

 

4 – Entscheidungen treffen:

Auch hier ist es wirklich Tagesform abhängig. Manchmal kann ich schnell gute Entscheidungen treffen. Die können auch mal falsch sein, doch ich weiß dann intuitiv durch mein inneres Wissen einfach, was ich jetzt für einen Weg wählen kann. Doch dann gibt es auch einige Themen bei denen ich sehr lange nachdenke. Über ein eigenes Kind zum Beispiel mehrere Jahre. Das zieht sich dann immer wieder durch meine Gedanken und ich wäge ab, analysiere, schaue mir mögliche Situationen an und erst, wenn ich 90% sicher bin welchen Weg ich will setze ich den ersten Schritt. Das ist nicht immer gut. Gerade bei Dingen, die doch noch mal schnell eine Entscheidung brauchen kann es sein, dass ich mich schon alleine in meinen Gedanken blockiere. Ich versuche deswegen immer mehr zu schauen, ob ich auf vorhandene Erfahrungen zurückgreifen kann und dann mehr aus dem Bauch heraus zu wählen, welcher Weg richtig ist. Denn die Lasagne im Restaurant ist nach 3 Jahren sonst auch schon schimmelig 😛

 

5 – Mein Helfersyndrom:

Anderen zu helfen ist eine schöne Sache. Ich fühle mich damit auch in der Regel wohl. Allerdings kenne ich das Gefühl, wenn das Helfen überhand nimmt. Wenn du anderen so sehr und viel hilfst, dass du dir selbst nicht mehr helfen kannst. Das kann sich schon darin äußern, dass du einfach zu wenig Zeit für dich selbst hast. Denn es braucht immer einen Ausgleich. Ich bin so, dass ich schnell spüre, wenn andere Hilfe brauchen. Sei es nur, dass ihnen kalt ist und das Fenster zu sein sollte, die Musik zu laut ist oder sie einfach Ruhe brauchen vom stressigen Alltag. Ich will ihnen dann alles abnehmen, damit es ihnen besser geht. Das kommt auch sehr stark von mir selbst durch das ständige nachspüren wie es anderen innerlich geht. Was dann oft ein Problem wird, wenn dieses helfen so oft wurde, dass es für andere normal ist, mich wegen jeder Kleinigkeit zu fragen. Wenn wirklich plötzlich auch Aufgaben auf mich gelegt werden, die die andere Person nur aus Faulheit nicht machen möchte. Das traue ich mich übrigens erst mittlerweile so auszusprechen, da ich vorher immer Angst hatte, dass mich die andere Person nicht mehr mag, wenn ich nein sage. Deswegen musste ich wirklich lernen nein zu sagen und meine Grenze zu setzen. Das fing auch alles in mir selbst an. Erkennen zu wollen, dass ich zu viel helfe war ein erster Schritt. Ich wollte da allerdings zu Anfang gar nicht hinsehen. Auch heute noch spüre ich, dass ich immer denke ich würde zu wenig gebe. Egal, ob im privaten oder auch beruflich…

 

6 – Das schnelle Leben:

Auch das schnelle Leben gehört zu einem Druckmittel, welches schnell auf mir lastet. Ich habe oft das Gefühl ich kann, will und sollte bei der Geschwindigkeit heutzutage nicht mitmachen. Frage mich dann auch, ob es besser gewesen wäre ich wäre in einer Epoche aufgewachsen in der nicht alles so voller schneller Technik, Kommunikation und Möglichkeiten gewesen wäre 😀 Es fühlt sich manchmal so an, als wolle ich innerlich auf Pause drücken wie bei einem Film und das Leben kurz anhalten. Auch merke ich, dass ich dann manchmal bei der Geschwindigkeit einfach nicht mitkomme. Dazu zählt zur Zeit übrigens auch Social Media. Deswegen schreibe ich hier im Blog wieder mehr und will auch eher Videos drehen. Etwas was längere Haltbarkeit hat. Nicht so schnell verloren geht wie ein Post auf Instagram. Da würde ich am liebsten nur Beitragsbilder gestalten und diese Posten. Was ich übrigens jetzt auch mache. Dieses ganze 24 Stunden online erzählen was in meinem spannenden Leben vor sich geht ist einfach nichts für mich. Mein Leben ist übrigens von aussen gesehen absolut langweilig 😀 😀 Wenn du trotzdem mehr über mich erfahren willst, dann stell mir gerne deine Fragen mal in den Kommentaren.

 

7 – Mich anpassen müssen, um dazuzugehören:

Das ist heute nicht mehr so stark ausgeprägt, aber früher habe ich mir da wirklich sehr starken Druck gemacht. Ich wollte eben versuchen zu den anderen zu gehören. Habe deswegen dann oft zu Sachen JA gesagt, die so gar nicht zu mir passten. Auch aus Angst, dass ich sonst nicht gemocht werde. Ja, ich versuchte mich in eine andere Form zu quetschen, um irgendwie angenommen zu werden. Von Menschen übrigens oft, die mir gar nicht so gut taten. Das war lange Zeit ein deutliches Muster, welches ich immer wieder tat. Bis mir genau das aufgefallen ist: Ich war einfach nicht ich selbst und zog deswegen natürlich auch eher die Menschen an, die sich anders als ich verhielten. Die einfach auch vom Wesen her anders waren und deswegen nicht zu mir passten. Später merkte ich dann, dass ich immer mehr die Menschen traf, die wirklich zu mir passten, je weniger ich mich anpasste und je mehr ich dadurch ich selbst war.

 

Wie ich versuche diesen Druck zu lösen

Durch die oben genannten Dinge spüre ich immer wieder im Leben Druck. Das lässt sich auch nie ganz auflösen und ich glaube sogar, dass es hin und wieder hilfreich ist diesen Druck zu spüren. Eben immer wieder auf andere Art, auch wenn es einer der 9 Punkte betrifft. Denn so spürst du, wann du vielleicht einen neuen Weg einschlagen musst oder etwas in deinem Leben anpassen solltest. Vielleicht zeigt dieser Druck dir einfach deutlich, dass es an der Zeit ist mehr für dich zu tun.

Für mich war irgendwann klar, dass ich mit dem Druck leben muss. ABER ich kann mich innerlich stärken, um diesem besser standzuhalten. Denn wenn ich als leise und sensible Frau innerlich kraftvoller bin kann ich auch auf die Dinge im Aussen viel bewusster reagieren.

 

Innerlich kraftvoller werden, um bewusst bei dir zu bleiben

Ich kenne dieses Gefühl genau, wenn du dich innerlich einfach erschöpft und schwach fühlst. Genau dann bist du angreifbarer und viel sensibler. Denn du hast nicht mehr die Kraft dich zu schützen vor all den Dingen die auf dich eindringen. Vor all den Gefühlen, Bedürfnissen und Gedanken anderer Menschen.

Grenzen zu setzen ist für dich der erste Schritt, um dich wieder selbst wahrzunehmen.

Doch dann steht innerlich erstmal wieder ein neuer Aufbau an. Dich innerlich zu stärken kann dir helfen dich noch mehr selbst zu fühlen und wahrzunehmen. Wieder zu dir zu stehen und dich als leise und sensible Frau sicherer und selbstbewusster im Leben zu fühlen.

Hast du oft das Gefühl du brauchst innerlich sozusagen eine Kur, um kraftvoller zu werden als leise und sensible Frau?

Dann möchte ich dich zu meiner Online-Mitgliederseite, dem Silentpower-Room, einladen.

Der Silentpower-Room ist meine Mitgliederseite für uns als introvertierte und hochsensible Frauen. Hier findest du genau die Dinge, die du brauchst, um dich innerlich kraftvoller zu fühlen.

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Wenn du dich selbst besser kennenlernen möchtest, um zu verstehen wer du innerlich wirklich bist und einfach einen Ort brauchst, an dem du deine Gedanken und Gefühle frei fühlen kannst, dann bist du bei uns genau richtig. 🙂

Wir, die Silentpower-Ladies sind deine Community mit leisen und sensiblen Frauen, die dich unterstützen dich kraftvoll auf leise Weise zu fühlen.

Dieses Jahr steht unter dem besonderen Motto „Dein leiser Weg zu dir selbst“. 

Denn ich möchte dich noch intensiver unterstützen, dich selbst besser kennenzulernen und wirklich kraftvoll innerlich zu wachsen. Als leise und sensible Frau ist das so wertvoll – das weiß ich selbst aus eigener Erfahrung.

Wie ich selbst innerlich kraftvoller wurde teile ich zusätzlich zum Austausch innerhalb der Community mit dir in mittlerweile 19 wertvollen und kraftvollen Onlinekursen, die dir alle als Mitglied direkt nach der Anmeldung zur Verfügung stehen.

Bist du neugierig und hast Lust dich auf den Weg zu deinem leisen Selbst zu machen? Dann werde jetzt eine von uns! Hier findest du alle Infos zum Silentpower-Room! 🙂 Ich freue mich dich dabei zu haben. 🙂

Alles Liebe,

Verena

PS: Schreib mir gerne in die Kommentare, was dir zu diesem Thema durch den Kopf geht. Ich bin schon gespannt 🙂